Code Coverage in TESSY

Es wird davon ausgegangen, dass ein Testobjekt aus Elementen wie Verzweigungen, Bedingungen usw. besteht. Die Codeabdeckung misst, wie viele dieser Elemente während der Tests ausgeführt wurden. Diese Zahl bezieht sich auf die Gesamtzahl der Elemente und wird normalerweise in Prozent ausgedrückt.

Im Lieferumfang sind folgende Coverage-Messungen enthalten

  • Einstiegspunkt-Abdeckung
  • Anweisungsabdeckung
  • Zweigabdeckung
  • Entscheidungsabdeckung
  • Modifizierte Bedingungs-/Entscheidungsabdeckung (MC/DC)
  • Mehrfachbedingungsabdeckung (MCC)
  • Funktionsabdeckung
  • Aufrufpaar-Abdeckung

Funktionsabdeckung und Aufrufpaar-Abdeckung sind Maßeinheiten für Komponenten-/Integrationstests.

Messung der Codeabdeckung
Überschreitungsergebnisse werden als Flussdiagramm und durch Hervorhebung des Quellcodes angezeigt

Hyper Coverage für System- und Integrationstests

TESSY integriert das Hardware-Trace-Port-Analyse-Tool von Accemic Technologies, um Quellcode-Coverage-Informationen aus System- und Integrationstests bereitzustellen. Diese Methode nutzt FPGA-basierte Online-Trace-Datenverarbeitung und High-Level-Language-Event-Processing, um Branch- und MC/DC-Coverage-Daten direkt während System- und Integrationstests zu erfassen.

Coverage-Ergebnisse können in TESSY importiert und auf Quelldatei-Ebene in der Test Cockpit-Ansicht angezeigt werden. Etwaige Coverage-Lücken lassen sich durch gezielte Unit-Testfälle für spezifische Randfälle oder Fehlerbehandlungsfunktionalitäten schließen, die im Normalbetrieb möglicherweise nicht ausgelöst werden.

Die Coverage Viewer (CV)-Perspektive zeigt die erreichten Zweige für jeden System-Testfall. Diese Zuordnung von System-Testfällen zur erreichten Coverage unterstützt anforderungsbasiertes Testen und hilft, ungetesteten Code zu identifizieren.